Senator Chuck Grassley gab bekannt, dass im Rahmen einer Untersuchung 890 Konten mit Verbindungen zu den Nazis bei der Credit Suisse identifiziert wurden, darunter bisher unbekannte Kriegskonten für Nazi-Organisationen. Die Untersuchung ergab umfangreiche Bankbeziehungen zwischen der Credit Suisse und der paramilitärischen Organisation der Nazis, der SS, sowie Pläne, Nazis bei der Flucht nach Argentinien zu helfen. Die UBS, die die Credit Suisse übernommen hat, arbeitet mit dem ehemaligen Staatsanwalt Neil Barofsky an einer freiwilligen Untersuchung, die voraussichtlich bis Ende des Jahres mit einem Abschlussbericht abgeschlossen sein wird. Beide Banken haben sich für diese dunkle Periode in der Geschichte des Schweizer Bankwesens entschuldigt.